Aktien für Anfänger: 23 Dinge die ich heute anders mache

Aktien sind die ehrlichste Geldanlage überhaupt. Punkt.

Sie machen dich zum Unternehmer und lassen dich an der realen Wirtschaft teilhaben.

Risiko bewusst und kalkuliert tragen, statt sich von Banken mit miesen Zinsen abspeisen zu lassen und hinter der Einlagensicherung wegzuducken.

Wenn es nur nicht ein so komplexes Thema wäre.

Manchmal fühlt man sich regelrecht erschlagen und weiß nicht worauf man achten soll oder wie man am besten loslegt.

Daher habe ich dir hier alles zusammengetragen, was ich zum Thema Aktien für Anfänger weiß.

Alle Erkenntnisse hier sind das Quintessenz eines Vollzeitstudiums und meiner eigenen Erfahrungen.

Das alles möchte ich jetzt mit dir teilen.

Was ist eine Aktie überhaupt?

Eine Aktie ist ein kleines Fitzelchen eines Unternehmens.

Es macht dich damit zu einem kleinen Mitunternehmer, mit allen Chancen und Risiken.

Ein Unternehmen mit einem tollen Geschäftsmodell kann viel Wert schaffen und dir viel Geld bringen, umgekehrt kann es aber auch viel Geld verbrennen.

Das ist das unternehmerische Risiko, dass du auf dich nehmen musst, um mehr Rendite als auf dem Tagesgeld zu bekommen

Bei Aktien denken viele Anfänger sofort daran, wie gefährlich es sein kann aber sieh es mal so:

Dir gehört jetzt ein Teil der Wirtschaft. Ein Teil von einem großen und hoffentlich erfolgreichen Miteinander.

Ich finde das ist ein schöner Gedanke.

Aber nichts ist geradlinig im Leben, man muss bereit sein das zu akzeptieren.

Was macht ein Broker?

Ein Broker hat im Endeffekt zwei Aufgaben:

  1. Er geht für dich an die Börse und besorgt dir Aktien oder ETF
  2. Er passt auf deine Aktien auf und verwahrt sie in einem Depot für dich

Das Verwahren passiert heutzutage in der Regel kostenlos. Dafür, dass er für dich einkaufen geht musst du ihm eine Gebühr entrichten.

Was passiert, wenn mein Broker pleitegeht?

In der Theorie nichts. Ich habe mir auch am Anfang diese Frage gestellt und mich dann ein wenig informiert. Dein Depot bei deinem Broker ist rechtlich und bilanziell vom Broker selbst getrennt.

Das heißt, wenn dieser pleitegeht sind deine Wertpapiere immer noch da, du musst nur zu einem anderen Broker umziehen. In der Praxis kann es dann sein, dass du ein paar Tage nicht verkaufen kannst.

Aus rechtlicher Sicht, ist das also alles geregelt. Ich glaube auch, dass die Wahrscheinlichkeit einer Brokerpleite nicht so hoch ist. Mir ist auch keine Brokerpleite in jüngerer Zeit in Deutschland bekannt.

Wie kaufe ich Aktien oder ETF?

Es ist easy peasy heutzutage an der Börse einzusteigen. Such dir einen ordentlichen Broker in Deutschland und eröffne ein Konto. Die meisten unterscheiden sich kaum in Preis oder Leistung.

Nachdem du angefangen hast dir einen persönlichen Aktien bzw. ETF Sparplan zusammenzustellen, such dir als nächstes für jedes Wertpapier die sogenannte ISIN (vergleichbar mit der ISBN bei Büchern) raus. In praktisch jedem mir bekannten Brokerinterface gibt es irgendwo eine Suchfunktion wo du diese eingeben kannst.

Dann noch Menge und Preis festlegen und fertig. Man kann wirklich nicht viel falsch machen.

Chartanalyse ist Bullshit!

Viele Anfänger glauben, dass man auf Aktien eine Art Voodoo anwenden kann, mit dem sich Dinge vorhersagen lassen.

Besonders das Zeichnen von Linien und irgendwelchen Mustern scheint es den Leuten angetan zu haben.

Das ist Quatsch!

Der Mensch ist ein Mustererkenner und glaubt in allem und jedem etwas erkennen zu können. Das ist Teil unseres Problemlösungsverhaltens.

Das funktioniert an der Börse aber nicht. Kurse in der Vergangenheit sagen praktisch nichts über die Zukunft aus.

Wie immer, glaube mir nicht blind, sondern dem was Wissenschaftler herausgefunden haben:

Fama (1970): Efficient Capital Markets: A Review of Theory and Empirical Work

Es ist schlicht Zeitverschwendung. Wenn du statt in Charts rumzulesen wie in einem Kaffeesatz Überstunden schiebst, stehst du danach sehr wahrscheinlich mit mehr Geld da.

Habe Geduld. Mindestens 20 Jahre

Viele Aktienanfänger sind oft frustriert, weil das Portfolio schon seit Monaten im Minus steht. Da gibt es nichts zu beschönigen, es wird sogar jahrelang vorkommen, dass du im Minus stehst.

Das ist normal.

An der Börse muss man als Einsteiger einen langen Atem mitbringen. Beispielsweise betrug die Dauer der längsten Verlustperiode im S&P 500 rund 16 Jahre, zu Zeiten der großen Depression.

Wenn man regelmäßig mit gleich großen Beträgen nachkauft, dann hat sich aufgrund des Cost-Average Effekts die Dauer der Verlustperiode deutlich reduziert.

Trotzdem reden wir hier über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren.

Daher solltest du entsprechend die Zeit mitbringen. 20, besser 30 Jahre sollten es schon sein. Wenn du nicht so viel Zeit hast, dann solltest du entsprechend weniger in Aktien anlegen und mehr in solide Anleihen investieren.

5 Minuten Zeitaufwand im Monat reichen völlig

Gerade zu Beginn an der Börse ist man sehr begeistert, hat gerade seine erste Aktie oder seinen ersten ETF gekauft und würde sich gern den ganzen Tag damit beschäftigen.

Das ist ok und ist ja auch schön aber irgendwann kann man sich vorstellen, dass die Begeisterung etwas abebben wird.

Auch das ist ok, denn mehr als 5 Minuten Zeitaufwand im Monat brauchst du nicht um ein ordentliches Portfolio zu führen.

Diese 5 Minuten veranschlage ich für das Einloggen bei deinem Onlinebroker und dem Nachkauf deines Depots. Mehr gibt es nicht zu tun.

Fühl dich nicht schuldig deswegen, es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass mehr Zeit vor dem Bildschirm zu besseren Ergebnissen führt.

Diversifiziere, diversifiziere, diversiziere!

Auch wenn du das schon zigmal gehört hast, es ist tatsächlich die Königsregel an der Börse und sollte zu deinem Mantra werden.

Diversifikation ist alles.

Wirklich alles.

Diversifiziere nach:

  1. Geographischen Regionen (z.B. Europa, Nordamerika, usw)
  2. Sektoren
  3. Industrie- und Schwellenländern
  4. Großen und kleinen Unternehmen

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit aber soll dir zumindest eine Idee geben an was man alles denken muss.

Wenn du schon etwas länger hier auf Homemade Finance unterwegs bist, dann ist dir sicher aufgefallen, dass ich ETF sehr feiere. Das liegt schlicht daran, dass man so kostengünstig und so diversifiziert als privater Investor früher kein Portfolio aufbauen konnte.

ETF haben dahingehend die Finanzmärkte etwas gerechter gemacht. Auf einen Schlag kann man für geringe Kosten 800 Unternehmen ins Depot holen und hat so automatisch die meisten der obigen Kriterien abgedeckt. Daher rate ich auch Börsenneulingen sich schon zu Beginn schnell mit dem Thema ETF zu beschäftigen

Die Bibel zum Thema Diversifikation ist von Markowitz: Portfolio Selection

Keine Einzelaktien!

Es tut mir leid aber ich bin nicht Warren Buffett und du wirst es wahrscheinlich auch nie werden. Das ist auch ok.

Viele Anfänger im Bereich Aktien glauben, dass man mit etwas Bilanz lesen am Wochenende den Markt schlagen und übermäßige Renditen einfahren kann.

Ich sage nicht, dass es unmöglich ist, ich sage nur, dass es für normale Menschen kaum erreichbar ist, denn der Aufwand ist gigantisch.

Der Legende nach studiert Warren Buffett nahezu den ganzen Tag nichts anderes als die Bilanzen und GuVs von Unternehmen einfach, weil es ihm Spaß macht. Damit kann und will ich nicht mithalten. Du etwa?

Die Lehre ist, solange du nicht Warren Buffett heißt, setze nicht auf Einzelaktien, sondern diversifiziere so breit wie möglich. Mit diversifiziert meine ich nicht 5 oder 50, sondern 500+ Unternehmen aus der ganzen Welt im Portfolio. Wenn dein Geldbeutel das nicht hergibt, so wie meiner, dann lässt sich das kostengünstig über ETF erledigen.

Halte die Kosten niedrig!

Eine wichtige Erkenntnis die ich jedem Einsteiger in Aktien ans Herz legen möchte ist, dass an der Börse nichts Gewiss ist. Der Mensch ist ein Kontrollfreak und meint alles unter Kontrolle haben zu müssen.

Schlechte Nachrichten: Den Markt hat niemand unter Kontrolle. Er schwankt und das teilweise wild. Das ist der Preis den man zahlen muss um mehr als Negativzinsen auf dem Konto zu erwirtschaften.

Es gibt aber eine Ausnahme: Die Kosten

Halte deine Ordergebühren niedrig und achte darauf, dass du keine aktiven Fonds hast bzw. ETF mit einer sehr hohen TER/TD.

In der Regel ist das nach einer Stunde erledigt und damit hast du nach bestem Gewissen alles getan was du an der Börse kontrollieren kannst.

Alles Kopfsache: Du selbst bist dein größter Feind!

Meiner Meinung nach liegt die eigentliche Herausforderung darin, so passiv und unaufgeregt wie möglich zu sein. Warum?

Nun, die Wissenschaft sagt uns Privatinvestoren:

  1. Diversifiziere
  2. Halte die Kosten niedrig
  3. Bespare regelmäßig
  4. Hör auf daran rum zu fummeln

Die ersten drei Punkte sind mit einem ordentlichen ETF Portfolio schnell erledigt.

Dann kann es allerdings sein, dass sich irgendwann wenn es nichts mehr zu tun gibt eine leise Stimme in deinem Kopf meldet und dir Dinge sagt wie:

Vielleicht sollte ich mit dem Kaufen warten, es könnte noch billiger werden

Vielleicht sollte ich aussteigen um die Krise nicht mitzumachen

Vielleicht sollte ich doch mal …

Hör nicht auf dich. Mach dir einen ordentlichen Plan und bespare diesen ein paar Jahrzehnte stur und konstant mit regelmäßigen Beträgen. Dann sind die Chancen gut, dass eine ordentliche Rendite dabei rumkommt.

Die Kunst liegt nicht darin ein gerissenes Portfolio aufzubauen oder die perfekte Zusammensetzung zu finden. Vielmehr ist die Kunst, einen einmal begonnen Plan konsequent durchzuziehen ohne sich selbst davon abzubringen.

Das ist auch für mich persönlich die größte Herausforderung, ich leide unter Planeritis.

Ich gebe aber mein Bestes 😉

Ignoriere Börsennachrichten!

Das wird Anfangs schwierig für dich sein, denn unglücklicherweise ist die Medienlandschaft voll davon. Es ist quasi unmöglich durch den Tag zu kommen und nicht irgendwo einmal in schrillem Ton (egal ob es positiv oder negativ ist, der Ton ist immer schrill) entgegengebrüllt zu bekommen wo denn der verdammte DAX gerade steht.

Who cares? Ehrlich jetzt, was soll der Quatsch. Das bringt nichts und meines Wissens gibt es auch keinen gesicherten Zusammenhang zwischen Nachrichtenkonsum und Portfolioperformance.

Will sagen, morgens Kurse in der Zeitung nachschlagen, mittags das Depot checken und abends die Telebörse schauen bringen dich KEINEN MILLIMETER weiter.

Warum also die Zeit verschwenden? Geh lieber etwas raus und genieße das Leben.

Sieh nur ein einziges Mal im Monat in dein Depot: Dann wenn du nachkaufst

Diese Erkenntnis hängt sehr eng mit der vorherigen zusammen. Schaue nur einmal im Monat in dein Depot und zwar dann, wenn du kaufst. Ansonsten rate ich dir nicht ständig Tag für Tag nachzusehen.

Es gibt keinen wissenschaftlich erwiesenen positiven Zusammenhang zwischen Zeitaufwand bei der Geldanlage und Performance. Wenn du also die Grundsätze des Investierens beachtet hast, dann kannst du getrost das Tagesgeschehen ignorieren.

Das wird dir psychologisch helfen.

Zerdenke nicht dein Portfolio

Wenn es um Aktien für Anfänger geht, dann ist Überoptimierung oft ein Thema.

Wenn dein Depot so aussieht, dann ist es ohne Mehrwert unnötig kompliziert:

Keep it simple. Solange du den Grundsatz der Diversifikation beachtest, ist die genaue Zusammensetzung auf sehr lange Sicht nicht besonders relevant. Orientiere dich also lieber an praktischen Fragen wie:

Wie halte ich die Kosten niedrig?

Obiges Portfolio wäre durch fixe Kosten beim Broker schon mal teuer zu besparen (4,95€ pro 100€ ist teurer als 4,95€ aus 200€) und ob man hier wirklich von sinnvoller Diversifikation sprechen kann ist auch fraglich.

Besser wäre es beispielsweise 3-4 große, wirklich marktbreite ETF zu besparen und so die Kosten zu senken.

PS: Ich hoffe du fandest das Beispiel jetzt nicht zu affig, wollte nur diesen langen Artikel etwas auflockern 😉

Kaufe keine Aktien über deine Hausbank!

Der Grund ist simpel: Sobald dein “Berater” davon Wind bekommt, dass du Geld anlegen möchtest, dauert es keine 2 Sekunden und eine Mail flattert in dein Postfach, mit der Aufforderung doch mal auf einen Kaffee in der Filiale vorbeizukommen.

Als Einsteiger würde ich es gar nicht erst riskieren, dass mich der Bankmensch womöglich doch noch einlullt. Investiere lieber selbstbestimmt und in Eigeninitiative. Die Tatsache, dass du das hier liest zeigt, dass du auf dem richtigen Weg bist.

Die Wahrscheinlichkeiten sind in der Bank einfach sehr hoch, dass man dir versuchen wird teure Produkte anzudrehen, die sich auf jeden Fall für den Berater rentieren aber nicht unbedingt für dich. Beispielsweise aktive Fonds:

Kaufe keine aktiven Fonds!

Zu teuer, zu schlecht.

Je nach Fonds kann man leicht mit jährlichen Kosten von über 1% rechnen. Das ist Rendite, die man erstmal erwirtschaften muss.

Schlimmer noch, es sich zeigt, dass aktive gemanagte Fonds den Markt langfristig nicht schlagen können. Haben auch viele Neulinge sicher schon einmal gehört.

Nach Kosten schneiden die meisten aktiven Fonds sogar schlechter ab. Also weg damit.

Soll ich mit dem Daytraden anfangen?

Kurz und knapp: Nein.

Es gibt kein Handelssystem, Strategie oder sonst was, dass dich auf lange Sicht risikoadjustiert outperformen lässt. Insbesondere dann nicht, wenn man Transaktionskosten berücksichtigt.

Aber glaube nicht mir allein.

Wenn du ein paar wissenschaftliche Untersuchungen brauchst um dich zu überzeugen:

Just How Much Do Individual Investors Lose by Trading?

Do Technical Trading Rules Generate Profits? Conclusions from the Intra-Day Foreign Exchange Market

Mehr davon: Google Scholar Ergebnisse zu “daytrading profitable”

Spar dir die Zeit und den Stress, leg dein Geld einfach passiv an und geh mit den gesparten Transaktionskosten und der freien Zeit feiern.

Kein Forex / CFD / binäre Optionen!

Die Anbieter dieser Produkte pflegen ein hippes Image und vermitteln den Eindruck: Auch du kannst wie die gegelten Wallstreetbanker sein und mit Trading einen Sack voll Asche nach Hause tragen.

Dazu musst du nur aktiv sein, clever handeln und 24/7 vor dem Computer sitzend Charts beobachten. Am besten hier bei uns.

Schau nur, wie funky unsere Handelssoftware aussieht! Kühle Farben, viele Graphen, fühlst du dich nicht schon wie ein echter Trader? Ja? Dann leg los und handel! Hier bei uns.

So oder ähnlich ist Message, es wird ein Gefühl vermittelt, klar sind die Finanzmärkte hart aber DU bist anders. Du bist etwas Besonderes.

Es wird ganz plump mit dem Overconfidence Bias, also der systematischen Selbstüberschätzung der Menschen gespielt.

Vertrau mir, diese Anbieter verdienen sich dumm und dämlich an Leuten die sich darauf einlassen und Tag für Tag Spreads, Zinsen und Gebühren bezahlen. Sie machen deinen Computer mit ihrer Klicki-Bunti Software zu einem Spielautomaten. Willst du wirklich jemand sein der an einem Spielautomaten zockt?

Aber wie immer, glaube nicht nur mir, hier ist ein Vergleich wie viele Accounts bei bestimmten Forex Brokern im Gewinn und wieviele im Verlust stehen: Profitability Report

Keine Rohstoffe!

Rohstoffe sind nicht wie Aktien, sie produzieren nichts, sie verkaufen nichts, sie zahlen keine Dividende. Meiner Ansicht nach braucht es keine Rohstoffe im Depot. Rohstoffe sind damit eine Spekulation, denn es wird nur durch den Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis verdient.

Investiere lieber in Unternehmen, die machen aus Rohstoffen etwas das Wert schafft, verkauft werden kann und so Cash für das Unternehmen/Dich generiert.

Es gibt keine heißen Tipps

Es tut mir leid aber es gibt keine heißen Tipps, die dich über Nacht steinreich machen, also ignoriere dahingehend alles was dir erzählt wird.

Falls dir jemand gar Geld für eine “todsichere Sache” abknöpfen möchte, dann handelt es sich möglicherweise um einen raffinierten Betrug in Form eines Börsenbriefs.

Solange du nicht zufällig den CEO eines börsennotierten Konzerns kennst, wird dir mit hoher Wahrscheinlichkeit in deinem Leben kein heißer Tipp über den Weg laufen. Finden wir uns damit ab.

Also spar dir die Mühe danach Ausschau zu halten.

Aktien sind nicht alles: Du brauchst auch genug auf dem Tagesgeld

Was nützt einem ein Depot, wenn man gerade den Job verloren hat, die Freundin schwanger wird und die Katze aus Versehen in der Waschmaschine mitgewaschen worden ist?

Natürlich könnte man jetzt einen Teil seiner Aktien verkaufen aber womöglich sind auch noch die Märkte gerade am Boden und man kommt nur mit Verlust heraus. Dann wäre das Abenteuer Aktien für Anfänger etwas sehr Teures gewesen.

Kurzum was her muss, ist ein Puffer in Form eines Tagesgeldkontos.

Denn du brauchst du ein finanzielles oder besser gesagt ein liquides Polster auf das du stets zugreifen und mit dem du Engpässe überbrücken kannst ohne dein Depot notgedrungen aufzulösen. Denn das wäre praktisch die einzige Möglichkeit auf lange Sicht Geld zu verlieren.

Benutze immer Limit-Orders!

Was viele Anfänger an der Börse gerne übersehen ist, dass es verschiedene Orderzusätze gibt.

Die beiden wichtigsten sind Market und Limit.

Market heißt einfach, du sagst du willst Aktien oder einen ETF zum bestmöglichen gerade verfügbaren Kurs kaufen. Das kann aber bedeuteten, dass auch wenn dir gerade 70€ als Preis angezeigt wird, du vielleicht für 70,20€ zum Zuge kommst.

Dieser kleine erstmal unscheinbare Unterschied kann sich bei großen Beträgen schnell zusammenläppern.

Limit bedeutet schlicht, du würdest gern zu dem von dir angegebenen und NUR zu dem von dir angegebenen Kurs kaufen. Beispielsweise zu 70€ und nur zu 70€. Hier kann es allerdings sein, dass deine Order nicht sofort bedient werden kann und du warten bzw. anpassen musst.

Benutze immer Limit-Orders, wenn du Aktien kaufst.

Aktien für Anfänger: Sei stur!

Auf deinem Weg werden sich dir viele Dinge in den Weg stellen.

Lass dich davon nicht abbringen. Egal von was.

Die zweite Königsregel.

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